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Tyoba – :
Gerne hätte ich den Tag am Meer auch gerochen. Gegen Ende rieche ich auch etwas, was etwas an den Rest von salziger Luft und weit entferntem Wald riecht. Aber was davor kommt…
Zum Auftakt gibt es bei mir erst einmal einen heftigen Pfefferschock, danach rieche ich eine große Dosis kaltes Eichenmoos und heuartig trockenes, knarziges Vetivergras. Dann eine starke Tannenwaldnote, die aber schnell zusammenschrumpft. Und letzendlich nur noch laues, leicht zitrisches Elemiharz, gemischt mit einer dezent cremigen, allerdings auch immernoch etwas angepfefferten Veilchennote.
Zum Meerbild lässt es sich nur mit viel Fantasie zurechtbasteln (“da ist irgendetwas Ozoniges und Salziges…”), auch ist die Sillage schon arg zusammengeschrumpft, es ist wirklich nur noch ein Resthauch von Duft. Ambratische Wärme oder Sonnencreme kann ich gar nicht riechen. Ich glaube leider, Eau des Merveilles und meine Haut vertragen sich nicht. Ich habe es mehrfach versucht, nachdem ich viele begeisterte Rezensionen über diesen Duft gelesen hatte, aber es scheint einfach nicht zu passen. Wie schade!
elektroton2 – :
“Salz auf unserer Haut”… an diesen Bestseller aus den späten Achtziger muss man sofort denken, wenn dieser Duft erschnuppert wird. Natürlich, warm, sprudelnd.
Die typische Duftpyramide wurde bei diesem Meisterwerk auf den Kopf gestellt, so daß die “typischen Basisnoten” wie etwa Vetiver zuerst wahrgenommen werden. Später machen sie den Weg frei für die Herznote “grauer Amber” und schließlich einem ganz feinen Hauch der Basisnoten freizumachen, aus denen besonders die Orange heraussticht.
Die holzigen, waldigen Noten in der Kopfnote lassen an Wälder in Mittel- oder Nordeuropa denken. Sobald die Herznote mit dem grauen Amber (einer Substanz aus dem Verdauuungstrakt von Pottwalen) erscheint, weiß Frau, daß der Wald sich am Meer befindet – vermutlich an der Ostsee. Und die Orangen und Zitronen in der Basisnote weisn hin auf die “goldenen Früchte aus dem Garten der Hesperiden”. – Kurz: Sobald ich diesen traumhaften Duft erschnuppere, fühle ich mich in die Welt der europäischen Mythologie hineinversetzt. Der Name “Eau de Merveilles” (“Wasser der Wunder” oder “Wunderwasser”) könnte nicht treffender gewählt sein.
“Apollon, bitte nimm mich in Deinem goldenen Wagen mit in ferne Gefilde!”
jte954Bessinepome – :
Eau des Merveilles ist ein schöner, eleganter Duft wenn man mit ihm harmoniert. Von einer Veilchennote abgesehen ist EdM angenehm unblumig und versprüht einen kühl, eleganten Sommerfrischecharme ohne aquatisch zu sein.
EdM riecht wie ein Tag am Strand der Ostsee, wenn die Sonne nach einem langen Tag voller Orangeneis, Sonnencreme und Salz zur Neige geht:
unsüße, pfeffrige Orange, Tannenharz und Waldgeruch vom nahegelegen Wäldchen, (Treib)holznoten und Salz auf weicher Moschushaut. Dabei oszilliert der Duft zwischen sauber, harzig, würzig, waldig.
Der Flakon ist ein Traum und funkelt ebenso wie sein Inhalt das olfaktorisch zu tun vermag. Auch bei der Verpackung wurde erfreulich viel Wert auf die Details gelegt, die beim Farbkonzept anfangen und in feiner Papierqualität münden. Interessant ist auch der Dualismus des Namens, Wasser versus Wunder – allgegenwärtig versus mystisch rar. Vielleicht sind es die alltglichen Wunder die man sieht, so man denn mit offenen Augen durch die Welt geht.
Haltbarkeit und Sillage harmonieren ebenfalls mit dem spürbaren Qualitätsanspruch, 2 Spritzerchen und 12 Stunden umweht mich ein Hauch von warmer Haut und harzig-salzigem Meereswald.
romka555 – :
Traumhaft 🙂
Das sagt Hermes über diesen wunderbaren Duft:
Der Duft, den alle Frauen tragen, die mit offenen Augen träumen und auch am Tage die Sterne sehen. Eau des Merveilles – eine magische Essenz, ein geheimnisvolles Elixir, ein unfassbarer Zauber. Ein Parfum, das fast keine Blumenfacetten aufweist.
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Ich trage dieses Eau de Toilette zu jeder Gelegenheit.
Im Auftakt verführt eine köstliche Mischung aus zitrischen,pfefferigen und frischen Noten.
Dann entfaltet sich eine holzig, pudrige Aura mit grauem Amber.
Der Wald und das Meer in einem Parfum vereint.
Ein warmes und doch frisches Parfum. Zeitlose Elegance die zu jeder Jahreszeit und jedem Outfit getragen werden kann. Perfekt, wenn es mal kein blumiges Parfum sein soll. Es hält sich bei mir ewig auf Haut und Kleidung. Auch Tage später verströmt mein Schal noch dieses feine Aroma 🙂
Und ganz untypisch sollen beim Eau des Merveilles die Duftnoten auf den Kopf gestellt worden sein
Kopfnote: Vetiver, Eiche (nicht Eichemoos), Zeder
Herznote: grauer Amber
Basisnote: Zitrone, Orange, Elemi, rosa Pfeffer
Weihrauch soll gar nicht enthalten sein.
Für diese feine, rauchige Note ist das Elemiharz verantwortlich:
Elemi (Canaricum luzonicum Gray) ist ein Balsambaumgewächs (Burseraceae)
Der äußerst frische, zitronig bis fenchelartige, waldige Duft ist dem harzigen Geruch von Weihrauch nicht unähnlich